Comics/Graphic Novels
 

Guibert, Emmanuel/Lefèvre, Didier/Lemercier, Frédéric: Der Fotograf Bd. 1: In den Bergen Afghanistans. 80 Seiten. (Edition Moderne: 2008)

Didier Lefèvre begleitet als Fotograf im Juli 1986 ein Team der Organisation „Ärzte ohne Grenzen“ nach Afghanistan, während des Krieges zwischen der Sowjetunion und den Mudschaheddin. Der erste Band berichtet in einer kunstvollen Kombination aus Zeichnungen und Schwarz-Weiß-Fotografien über die mühevolle Reise der Gruppe von Pakistan zum Einsatzort, ins Innere Afghanistans.
   
Guibert, Emmanuel/Lefèvre, Didier/Lemercier, Frédéric: Der Fotograf Bd. 2: Ärzte ohne Grenzen. 80 Seiten. (Edition Moderne: 2008)

Der Fotograf Didier Lefèvre berichtet über den Alltag des „Ärzte ohne Grenzen“-Teams, das er im Sommer 1986 nach Afghanistan begleitet hat. Er schildert die Arbeitsbedingungen der engagierten Mediziner, die Begegnungen mit der lokalen Bevölkerung und auch die Feindschaft, mit der sie manchmal konfrontiert sind.
   
Guibert, Emmanuel/Lefèvre, Didier/Lemercier, Frédéric: Der Fotograf Bd. 3: Allein nach Pakistan. 104 Seiten. (Edition Moderne: 2009)

Im dritten und letzten Band trifft der Fotograf Lefèvre eine riskante Entscheidung: Nach drei Monaten, die er mit dem „Ärzte ohne Grenzen“-Team in Afghanistan verbracht hat, möchte er alleine nach Pakistan zurückkehren. Er hört nicht auf den Rat der Expeditionsleiterin Juliette Fournet, die ihm dringend davon abrät, und so wird seine Rückreise nach Peschawar zum Leidensweg, den er nur mit viel Glück und Beharrlichkeit unversehrt übersteht.
   
Satrapi, Marjane: Persepolis. Eine Kindheit im Iran. Bd. 1. 160 Seiten. (Ueberreuter: 2005)

Marjane Satrapi ist im Iran geboren, hat als Kind linker Intellektueller die islamische Revolution erlebt, in deren Gefolge ihr Onkel hingerichtet wurde. Mit vierzehn Jahren schickten ihre Eltern sie aus dem Land, zunächst nach Wien. Von diesem Schicksal, von ihrer Kindheit im Iran, erzählt sie in ihrem Comic-Roman.
   
Satrapi, Marjane: Persepolis. Jugendjahre. Bd. 2. 160 Seiten. (Ueberreuter: 2007)

Marjane kehrt nach Teheran zurück, wo sie, konfrontiert mit dem islamischen Regime, beschließt, wieder nach Europa zu ziehen. „Sie zeichne, sagt Marjane Satrapi, die heute in Paris lebt, ihre Familiengeschichte nicht für iranische Leser, sondern für jene westliche Welt, die gewissermaßen vor lauter Kopftüchern die Vielfalt der realen Gesichter des Iran nicht sehe.“ (Ijoma Mangold, Süddeutsche Zeitung)
   
Spiegelman, Art: In the Shadow of No Towers. 42 Seiten. (Pantheon: 2004)

Spiegelman beschreibt seine persönlichen Erfahrungen nach dem Einsturz der Türme des World Trade Centers und zeigt sich entsetzt über die Instrumentalisierung des 11. September 2001 seitens der Regierung George W. Bush. In ganz unterschiedlichen Textsorten und Stilen gehalten ist die Thematik mit der Geschichte des Comics und einigen ihrer klassischen Figuren verwoben. In englischer Sprache.
   
Spiegelman, Art: The St. Louis Refugee Ship Blues. (2009)

Die St. Louis war ein deutsches Schiff, das mit über 900 jüdischen Flüchtlingen im Jahr 1939 Kuba, die USA und Kanada um Asyl bat. Von allen Ländern abgewiesen musste die St. Louis letztlich nach Europa zurückkehren. Die Odyssee des Schiffs aufgrund der verweigerten Anlegeerlaubnis führte zu heftigen Diskussionen in den USA. Spiegelman’s Comic erschien am 24. Juni 2009 in der Washington Post und erinnerte zum 70. Jahrestag an dieses traurige Ereignis. In englischer Sprache.
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